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Welcher Wasserfilter ist zu empfehlen?

Viele Kunden sind vom Filtermarkt "Überfordert", weil dieser sehr undurchsichtig und vermeintlich sehr "teuer" ist. Genau aus diesem Grund wird häufig die Frage gestellt, welcher Filter den überhaupt zu empfehlen...

Diese Frage kann sehr leicht beantwortet werden, wenn einige Fakten bekannt sind.

1. Warum möchtest du Wasser überhaupt Filtern?
2. Welches Budget hast du zur Verfügung?
3. Wie viel Platz hast du unter der Spüle?
4. Hast du konkrete Idee/Wünsche, was der Wasserfilter alles herausfiltern soll?
5. Kennst du deine Wasserqualität, die aus dem Wasserhahn kommt?

Aus unserer Sicht sollten zumindest diese fünf einfachen Fragen für dich klar sein. Erst dann kannst du wissen, welcher Trinkwasserfilter für dich empfehlenswert ist.

Erläuterung der Fragen

zu 1.) 
Jeder Mensch hat ein gewisses Ziel, was er erreichen möchte. So ist es auch bei der Filterung von Wasser bzw. Trinkwasser. Der eine möchte den Kalk im Wasser weghaben, wiederum andere möchten Hormone, Medikamentenrückstände bzw. Pestizide aus dem Wasser gefiltert haben und noch mal andere möchten das Kisten schleppen/lagern, endlich vermeiden.
Zu vielen dieser Ziele gibt es eine eigene Filterart bzw. Filtersystem, das infrage kommen könnte.

zu 2.)
Dir ist sicherlich bewusst, dass die Kosten von Wasserfilter sich erheblich voneinander unterscheiden können. Es gibt Filter für sehr günstiges Geld und andere wiederum kosten mehrere Tausend Euro. Somit wäre es gut zu wissen, was du bereit bist zu zahlen. Daran kann sich auch ein wenig die Produktauswahl einschränken. Auch die "Wünsche" können hierbei einen Preislichen unterschied ausmachen, je mehr du möchtest, desto teurer wird es in der Regel. Ebenso solltest du auf die "laufenden Kosten" achten, die jeder Filter hat.

zu 3.)
Viele Filter für Trinkwasser werden unter der Spüle verbaut und benötigen daher entsprechend Platz. Oftmals ist gerade bei den neuen Küchen kaum noch Platz, da jeder "Millimeter" genutzt werden sollte.
Das kann auch schon oftmals die Wahl eines Wasserfilters einschränken, oder du bist bereit, Platz für eine entsprechende Filter-Anlage bereitzustellen. Als Faustformel gilt: Wasserfilter auf Aktivkohlebasis brauchen sehr wenig Platz, Umkehrosmoseanlagen (auch "Osmoseanlagen" genannt) benötigen mehr Platz sowie Zugang zu Abwasser und basisches Wasser (Wasserionisierung) wird meist auf der Arbeitsplatte "hingestellt".

zu 4.)
Eingangs wurde es bereits erwähnt, dass jeder eine gewisse Vorstellung hat, was der Wasserfilter "leisten" soll/muss. Je konkreter hier das "Ziel" beschrieben werden kann, desto besser kann eine Lösung gefunden werden, die genau deinen Wünschen entspricht. Als Beispiel:

Wunsch 1 --> Filterung von Hormonen und Medikamentenrückstände
mögliche Filter: Aktivkohlefilter, umkehrosmose-anlage und basisches Wasser

Wunsch 2 --> Filterung Hormone, Medikamentenrückstände, günstige Anschaffungskosten, leichte Montage, Filterkartuschen möglichst selbst wechselbar.
Mögliche Filter: Aktivkohlefilter
Begründung: eine günstige Anschaffung ist meist bei der Aktivkohlefilterung gegeben

zu 5.)
Wenn du deine Wasserqualität kennst, kannst du auch gezielter nach einer passenden Lösung suchen. Beispielsweise möchtest du den Kalk "herausfiltern", dann könnte die Umkehrosmose bzw. Osmose-Anlage eine passende Lösung sein.
Du kannst die Qualität des Leitungswassers auch im Labor testen lassen, somit hast du die relevanten Werte "Schwarz auf weiß". Inzwischen sind diese Wasser-Tests auch sehr erschwinglich geworden.

Fazit

Um eine Empfehlenswerte Filteranlage bzw. Wasserfilteranlage "herauszufinden" solltest du erst einmal wissen, welches "Ziel" du damit verfolgst. Wenn das geklärt ist, kannst du schnell und einfach einen Filter finden der zu dir, deiner Situation, Budget und Wünschen passt.

 

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